Cover von Beelzebub

Beelzebub

Völlerei

Album: Die Sieben Todsünden

Sprache: Deutsch

Spieldauer: 6:24

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Über dieses Musikstück

Bevor das erste Festmahl gedeckt wurde.
Bevor der erste Becher gefüllt und der erste Hunger gestillt wurde, war Beelzebub bereits da.

Beelzebub ist die Verkörperung der Völlerei – des Verlangens nach immer mehr, selbst dann, wenn längst genug vorhanden ist. Doch sein Hunger beschränkt sich nicht auf Nahrung.

Er will alles.

Jeden Geschmack.
Jeden Klang.
Jede Geschichte.
Jede Erinnerung.
Jeden Augenblick.

In diesem Lied erzählt Beelzebub selbst von seinem unstillbaren Hunger. Er saß an den Tafeln der Könige, kostete vergessene Früchte und trank aus goldenen Kelchen. Doch jedes Fest endete. Jeder Becher wurde leer. Jeder Genuss verlor irgendwann seinen Reiz.

Und genau dann begann die Suche nach dem nächsten.

Denn Völlerei bedeutet nicht nur, zu viel zu essen.

Sie bedeutet, nicht genug bekommen zu können.

Ein Teller wird zum nächsten.
Ein Fest zum nächsten.
Ein Wunsch zum nächsten.
Eine Welt zur nächsten.

Beelzebub verschlingt nicht nur Nahrung. Er verschlingt Erfahrungen. Geschichten. Leben. Alles, was die Schöpfung zu bieten hat.

Doch je mehr er bekommt, desto größer wird der Hunger.

Bis er schließlich erkennt, dass nicht er die Schöpfung verschlingt.

Die Schöpfung verschlingt ihn.

Denn hinter jedem erfüllten Verlangen wartet bereits das nächste.

Und selbst wenn ihm das gesamte Universum gehört, wird irgendwo noch etwas sein, das er haben will.

„Ich bin Beelzebub.
Der Hunger vor dem ersten Mahl.
Der Durst nach dem letzten Schluck.
Das Verlangen, das niemals ruht.“

Mit KI erstellt