Cover von Leviathan

Leviathan

Neid

Album: Die Sieben Todsünden

Sprache: Deutsch

Spieldauer: 6:49

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Über dieses Musikstück

Bevor der Mensch den Wert seines eigenen Lebens vergaß, weil er auf das Leben eines anderen blickte, war Leviathan bereits da.

Leviathan ist die Verkörperung des Neids – jenes nagenden Gefühls, das nicht fragt, was man selbst besitzt, sondern nur, warum es jemand anderem besser geht.

Warum er?
Warum sie?
Warum nicht ich?

In diesem Lied spricht Leviathan selbst über seine Macht. Er zerstört nicht unmittelbar. Er nimmt niemandem etwas weg. Stattdessen zeigt er den Menschen, was ihnen fehlt.

Er zeigt ihnen den Erfolg des anderen.
Das Glück des anderen.
Die Liebe des anderen.
Das Leben, das sie selbst niemals hatten.

Aus einem Gedanken wird ein Vergleich.
Aus dem Vergleich wird Unzufriedenheit.
Und aus der Unzufriedenheit wächst Neid.

Leviathan braucht keinen Thron. Er will zunächst nur einen Augenblick an der Stelle des anderen stehen. Einen Tag. Eine Nacht. Einen Blick durch fremde Augen.

Doch selbst wenn er bekommt, was er begehrt, bleibt die Frage.

Denn Neid kennt keine Erfüllung.

Immer gibt es jemanden, der mehr besitzt.
Schöner ist.
Glücklicher wirkt.
Weiter oben steht.

Und so wird jeder erreichte Gipfel nur zum Beweis dafür, dass irgendwo noch ein höherer existiert.

Leviathan ist nicht der Hass auf das Glück anderer.

Er ist die Frage, warum dieses Glück nicht das eigene ist.

Und solange Menschen vergleichen, solange sie aufeinander blicken und sich fragen, was ihnen fehlt, wird seine Stimme niemals verstummen.

„Ich bin Leviathan.
Und ich bin die Frage, die niemals verstummt.“

Mit KI erstellt