Cover von Satan

Satan

Zorn

Album: Die Sieben Todsünden

Sprache: Deutsch

Spieldauer: 3:06

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Über dieses Musikstück

Bevor der erste Krieg begann.
Bevor Menschen ihren Zorn in Worte fassten.
Bevor Vergeltung einen Namen bekam, war er bereits da.

Satan ist die Verkörperung des Zorns – jener brennenden Kraft, die aus Verletzung, Unrecht und Hass entsteht und irgendwann nicht mehr loslassen kann.

Er vergisst nichts.

Keine Lüge.
Keine Verletzung.
Keine Hand, die sich erhob.
Keine Stimme, die schwieg, obwohl sie hätte schreien müssen.

In diesem Lied spricht Satan selbst über seinen Zorn. Er erinnert sich an jedes Unrecht und weigert sich, es ruhen zu lassen. Für ihn gibt es keinen Schlussstrich, kein Vergessen und keine Erlösung durch Vergebung.

Doch genau darin liegt seine Macht.

Denn Zorn beginnt oft mit einem berechtigten Gefühl. Mit Schmerz. Mit Ungerechtigkeit. Mit dem Wunsch, dass etwas wiedergutgemacht wird.

Doch wenn der Zorn bleibt, wird aus Erinnerung Vergeltung.

Aus Vergeltung wird Hass.

Und aus Hass wird Zerstörung.

Satan sieht sich nicht als Ursprung des Feuers. Er sieht sich als dessen Antwort. Als das Echo all jener Taten, die niemand hören wollte.

Doch irgendwann fragt niemand mehr, wer den ersten Funken entzündet hat.

Es zählt nur noch, dass alles brennt.

Sie nennen ihn den Zerstörer.

Doch Satan erinnert daran, dass Zorn nicht plötzlich entsteht.

Er wird genährt.

Von jeder Lüge.
Von jeder Verletzung.
Von jedem Schweigen.

Bis nichts mehr bleibt, das ihn aufhalten kann.

„Ich bin Zorn.
Und ich erinnere mich an alles.“

Mit KI erstellt